Zauberkranich. Wahre Ewigkeitsgeschichte

Ein Gedicht von Pawel Markiewicz
Lies mein Gedicht heute Nacht.
Lies eine Silberromantik,
denn die Ewigkeit wartet auf uns,
sie ist nah und schön,
so wie der goldene Sonnenschein,
der mit dem rosa Duft veredelt wurde.

Dies passiert lange her.
Der Sonnengeist vergaß die Geschichte.
Nur der Mond fand sie in einer Mondgrube wieder.

Eines Tages von den Ewigkeiten
flogen zwölf Kraniche durch die schöne Welt.
Sie suchten nur das schönste Land
auf dieser schönen Geistererde.
Die Kraniche ließen sich in Ägypten nieder,
wo der Pharao Rherus herrschte.
Er war ein herzensguter Herrscher,
dessen Träume am allerschönsten waren.
Er gab den Kranichen einen Unterschlupft
Unter den Palmen in der schönsten Zauberoase.
Der Pharao starb und sein Herz
mit dem silbernen Blut
wurde dem edelsten Kranich geschenkt,
damit er seine Flügel in dem goldenen Blut
waschen ließ.
Der Kranich namens Igo malte seine Flügel,
so wie ein Engel, der zarte Flügel in einem Sonnenteich
malen ließ.
Seit diesem Zeitpunkt flog Igo über allen Kranichen
Fast vor der Sonne und hatte keine Angst
von den Sonnengeistern, die ihn immer riefen.
Komm lass uns dich bezaubern,
wie ein Engel der Ewigkeit.
Igo, mein Lieblingskranich,
schien im Morgenschein wie Gold zu leuchten,
aber er war allein,
denn alle Kraniche waren weiß und waren
mit den Sonnen nicht befreundet.
Sie flogen niederer.

Igo wollte so wie andere Kraniche sein,
nicht golden, sondern weiß,
und träumte davon wie ein Engel
von guten Geistern.

Er traf eines Tages,
einen Wanderer, der den Tau
von Stiefmütterchenwiesen trank.
Und der Wanderer sagte ihm damals:
Ich kann deine Flügel wieder weiß machen,
so wirst wieder weiß wie ein Gewand
vom Morgentraumengel.

Denn ich bin der zweite Wanderer,
sagte der Mensch hernach,
ich habe die ewige Kraft dir zu helfen,
die vom Gedicht „Wahnsinn der Strahlen
und der Wanderer“ kommt.
Der Wanderer sagte: Du musst mir
nur zwei Rosen holen, die eine namens
Freundschaft, die andre namens Seelenfreundin.
Die erste war aus dem Morgenrotland,
die zweite aus dem Abendrotland.
Der Kranich war traurig, denn er
die zwei Rosen nicht abfinden konnte.
Er fragte die Sonnengeister,
wo diese Rosen sind.

Die Sonnengeister zeigten ihm den Weg:
Flieg mit dem heutigen Wind bis zum Ägypten.
Dort sind zwei Welten diese vom Morgenrot und
die vom Abendrot und die Rosen liegen
einfach auf Wölkchen namens
Unter dem Pharaotempel.


Ja ja lieber Freund. Der Kranich Igo
fand diese Rosen am Morgen
und holte dem Wanderer.
Wie seine Reise nach Ägypten aussah,
kennt nur eine Fee aus dem Zitauer Gebirge.

Der Wanderer hat die Rosenkelche fürs
Tauschöpfen bestimmt:
die Freundschaft -rose für heute
und die Seelenfreundin - Rose
für die Ewigkeiten.

Als Danke schön wurde
Der Kranich Igo wieder weiß
gemacht.

Wenn du den Wintermond
Freundlich fragst, wo Igo ist,
so fuhr er mit anderen Zauberkranichen
in die Ewigkeit.

Informationen zum Gedicht: Zauberkranich. Wahre Ewigkeitsgeschichte

1.253 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
11.02.2012
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Pawel Markiewicz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige