Zauber der Muse

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Zauber der Muse

Es ist gar nicht so leicht,
Eine wunderbare Muse zu finden,
Die sich liebevoll mag binden,
Ohne dass die Beziehung seicht.

Zwischen Nähe und Distanz
Das Beziehungsverhältnis austarieren,
Um instinktive Inspiration zu spüren,
Das gleicht einem Hexentanz.

Würde die Distanz zu groß,
Versandete der Glanz in viel Routine,
Dann schwände auch die liebe Minne,
Welche beseelt mein Schöpferlos.

Bei Körpernähe meint die Muse,
Inspirationskräfte zu verlieren,
Kann so nicht mehr als Muse führen,
Dem Dichter bleibt da nur die Buße.

Ein Zauber der Muse bleibt Unerfülltheit,
Körperlichkeit, die zur Sehnsucht gerät,
Womit sie weiterhin Verlangen aussät,
Doch bleibt in eigener Geistfreiheit.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Zauber der Muse

6 mal gelesen
07.06.2026
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