Z e i t f ä d e n

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Ein jegliches hat seine Zeit,
der Augenblick, die Ewigkeit.
Säen, wachsen, grünen, blühen,
sich am frühen Morgen mühen.

Zeit zu pflanzen, Zeit zu bauen,
hoffnungsfroh nach vorne schauen.
Zeit zum Greifen, Zeit zum Lieben,
nichts ist im Herzen ungeschrieben.

Zeit zu suchen, Zeit zu finden,
und auch zarte Bande binden.
Loszulassen, was vergangen,
von der Zeit wird's aufgefangen.

Zeit zu schlafen, Zeit zu gehen
um auch im Ganzen zu bestehen.
Von der Zeit wird dies bestimmt,
eh' das Leben sanft verglimmt.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Z e i t f ä d e n

05.05.2026
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