Wut oder Gedanke nach einem Anschlag

Ein Gedicht von Karl Martell
"Wir verurteilen diese abscheuliche Tat
aufs allerschaerfste..."Wohlgemerkt,
so tönt es aus dem Apparat.
"...diese gemeine hinterhältige Tat."

Ich kann es wirklich nicht mehr hören,
dieses seichte und blöde Geschwätz.
Ein Satz tut mich noch verstören:
"Es trifft sie die volle Härte,nach dem Gesetz."

Ist denn wirklich nicht einer dabei,
der sich mal zu fluchen traut?
"Dafür reissen wir Euch in der Luft entzwei,
der Hüne wartet schon,der Euch in die Schnauze haut."

"Arschgesichter,Drecksgesellen,
ungebildetes raeudiges Pack.
Mit dem Knüppel geben wir es Euch,
stecken Euch alle in einen Sack!"

Für alle die das gleich planen,
werdet Ihr ein Beispiel sein.
Wir lassen uns nicht mehr verarschen,
nach Vergebung werdet Ihr Schrein."

Für alle die sich jetzt erschrecken,
denen muss ich eines stecken:
Lutherdeutsch ist's was mir liegt,
auch wenn man dafür Schelte kriegt.

"Aus einem feigen Arsch,
da fährt kein lauter Ton."
so sagte einst der Luther,
über Feiglinge,voller Hohn.

Auch das ein zerhackter Arsch,
nicht mehr fröhlich furzen kann,
stellte er schon damals fest,
dieser weise Gottesmann.

Doch heute wird nur noch gelabert.
Politisch korrekt,wie es so heißt.
Statt mal seine Wut zu zeigen.
Die Typen gehen mir auf den Geist.

Informationen zum Gedicht: Wut oder Gedanke nach einem Anschlag

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14.02.2015
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