Worte weinen

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Immerzu muss ich Worte weinen,
als ob meine Zunge nur Salz gebiert.
Ich kann Betrübnis nicht verneinen,
weil sie in mir zu laut vibriert.

Sätze fall’n wie aus Wunden.
Ich sammle sie mit meinem Blick.
In all den schweren, grauen Stunden
empfinde ich kein Lebensglück.

Ich rede, bis die Stimme bricht.
Doch rettet dies mich leider nicht.

Informationen zum Gedicht: Worte weinen

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09.02.2026
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