Wo das Herz heimwärts zieht

Ein Gedicht von Helga
Einst trieb es mich in weite Fernen,
fort aus dem Tal, hinauf zur Höh;
wollt die große Welt erlernen,
meint, das Fremde sei so schön.

Wie ein Vogel zog ich weiter
auf der Freude leichtem Flug,
rastete an manchem Ort, stets heiter,
sang mein Lied voll Lebensmut.

Doch bald verlor das Neue Reize -
wie schön wär jetzt das Daheimsein,
dort, wo Sommerduft die Lüfte streifte,
kehrt mein Herz am liebsten ein.

Schon seh ich wieder jene Pforte,
mein kleines Haus im Abendschein;
die ganze Welt liegt an diesem Orte,
und dort will ich geborgen sein.

Informationen zum Gedicht: Wo das Herz heimwärts zieht

16.02.2026
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