Winterwald

Ein Gedicht von Pitt
Winterwald
Gedanken von Pitt
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Der Wald steht so still und schweigend, so kahl und schlafend da!
Stille, selbst der Wind schweigt und kein Blatt mehr auf die Erde fällt.
Der Tag so kurz und grau!

Wolken türmen sich auf, machen sich bereit auf eine kalte Winterzeit
Das Getier schläft schon im hohlen Baum.
Weit und breit kein Reh, kein Fuchs und Dachs.

Auch das Wildschwein macht sich rar vor der grünen Jägerschar.
Hallo du kleines Eichhörnchen, rennst so schnell die Bäume rauf und runter!
Ach was bist du noch so munter, spute dich und sammle Nüsse ein, wirst bald am Schlafen sein.

Äste und Zweige so dünn wie Hexenhände, meine Schritte rascheln im dürren
Laub.
Klirrend kalte Nacht und dann am Morgen, oh seht welch eine weiße Pracht.
Still und leise kamen sie über Nacht, die weißen Flocken.

Sie fielen leise nieder übers weite Land!
Auf Tannen und auf Buchenzweigen legte sich die schwere Last.
Äste bersten unter ihrer Last, krachend sie hernieder stürzen.

Wege tief verschneit, das kleine Reh sich nur mühsam befreit aus den tiefen Spuren.
Der kleine Hase bleibt stecken im Sumpf der kalten weißen Pracht.
Selbst der Wandersmann hat seine mühevolle Not vorwärts zu kommen Schritt für Schritt.

Winterwald, du weißer Winterwald, du bist so herrlich anzuschau‘n.
Du liegst so still und schlafend da!
Durch deine Wege will ich versunken in Gedanken geh’n

©️ Idee und Text von Pitt

Informationen zum Gedicht: Winterwald

63 mal gelesen
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30.11.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Pitt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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