Winterlicht im Januar

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Die Flocken schweben leis herab,
der Atem malt im Frost sein Bild.
Der Tag bleibt still in weißem Grab
und jeder Schritt wird sanft umhüllt.

Die Sonne gleitet matt und sacht,
die Welt liegt tief im kalten Traum.
Ich folge nur der leisen Macht,
die Frieden legt in jedem Raum.

So trägt der Winter still und klar,
die Kraft für Frühling, der bald kehrt
und jeder Tag, so fern so nah,
erinnert, dass sich Zeit bewährt.

Die Flocken schweben leicht herab,
der Boden glänzt im weißen Kleid.
Ein Schritt auf Schnee wird sanft zum Grab
und alles ruht in dieser stillen Zeit.

© Claudia Behrndt
05.01.2026

Informationen zum Gedicht: Winterlicht im Januar

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05.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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