Wieder steht die Stadt still (2)

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Kein Buss fährt heut, kein Zug, keine Tram,
weil wieder Streik im Lande kam.
Ich steig aufs Rad im Morgenlicht,
zur Arbeit fahr ich froh und schlicht.

Der Wind weht mild, der Himmel klar,
als wär es schon der Frühling gar.
So roll ich leicht durch Stadt und Zeit,
und lass den Ärger streikbereit.

Die Räder surren, Tritt für Tritt,
der Morgen atmet leise mit.
Und eh der Abend langsam sinkt,
ein stiller Nachhall in mir klingt.

(geänderte Version)

© Claudia Behrndt
27.02.26
(vom 27.02. -28.02.26 ist wieder für 48 Stunden BVG Streik)

Informationen zum Gedicht: Wieder steht die Stadt still (2)

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27.02.2026
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