Wie von Furien gehetzt...

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
- Fiktion –

Sie redet in einer Tour,
abgehetzt,
wie von Furien gehetzt,

um die zahlreichen Stimmen
in ihrem Kopf zu übertönen,
die von ihr gleichzeitig verlangen,
ihren Forderungen Folge zu leisten.
Es sind Anforderungen, die sich
teilweise gegenseitig ausschließen
und so hochgesteckt sind,
dass jeder Versuch einer Umsetzung
von vornherein kläglich scheitern würde.

Au der Flucht vor diesen Stimmen
redet sie in einer Tour,
abgehetzt,
wie von Furien gehetzt.

Die Stimme des Herzens
spricht unentwegt zu ihr,
voller Liebe und Fürsorge,
doch nur in der Stille
würde sie endlich zu ihr
durchdringen können.
Die Flucht vor sich selbst
würde stoppen, sich wandeln
in eine innere Einkehr,
der Rückkehr zu sich selbst.

Informationen zum Gedicht: Wie von Furien gehetzt...

05.10.2026
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Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.