wie Gras

Ein Gedicht von Peter Szneckneck
Der Dumme in mir
klatscht mit dem Klügeren niemals ab
weil sie sich treffen wo mein Sein
nur eine Drehtür hat

Sichere Neutralität
kann leider nicht durch Wände fassen
vom Wahn Extreme zu begreifen
selbst befreit einfach durchs Lassen

Pulsier in mir, angstbefreit
bis das Festhalten Loslassen wird
der Glaube zu kontrollieren
hatte das Wachstum nur gestört

Dem Klugen in mir
schwant die Ahnung von Vergänglichkeit
weshalb er hoffend sich am Leben reibt
dass er wie Gras immer am Boden bleibt


18.04.2026
szignm

Informationen zum Gedicht: wie Gras

10 mal gelesen
18.04.2026
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