Wetterkapriolen (mit trüben Gedanken)

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Der Winter ist gekommen,
hat uns Affenhitze genommen.
Nun frieren Mensch und Rehe,
ach Winter, bitte, bitte gehe.

Dann ist Tauwetter gekommen,
Schnee ist schnell verkommen.
Nun haben wir Matschepampe,
es wird grau unter der Lampe.

Einer fordert wieder Winter,
es ist der Anton Günther.
So schön an des Ofen Glut,
Rotwein macht ihm Mut.

Egal, wie launisch das Wetter ist,
denke halt, ist doch alles Mist.
Ein Vogel kackt in den Dreck.
Sagt oh Scheiße, ich flieg weg.

Ernestine Freifrau von Mollwitz

Informationen zum Gedicht: Wetterkapriolen (mit trüben Gedanken)

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16.05.2026
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