Wes Geistes Kind

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Ich frag mich oft wes Geistes Kind
wir Menschen eigentlich so sind?
Da gibt es gute und auch schlechte
Rechtstreue und auch ungerechte.
Ein Mischmasch folglich allerlei
und mittendrin bin ich dabei.
Derweil ich über andere rechte
was der oder die so sein möchte,
betrachte ich mein Spiegelbild.
Mein Urteil über mich ist mild.
Bin ich doch der, der so von allen
mir am besten noch gefallen.
Man sieht, daß Selbstzufriedenheit
bereitet doch die größte Freud!
Das Urteil anderer zählt da nicht.
Steh ich beim Schöpfer vor Gericht,
sag ich mit unschuldsvoller Miene,
der ich mich dieses Zwecks bediene:
wär ich wie Andere gern wären,
wär meiner selbst nicht – EUER EHREN.

Informationen zum Gedicht: Wes Geistes Kind

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08.10.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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