Wenn Stille zwischen den Herzen wohnt

Ein Gedicht von Susi Becker
Es gab einst Lachen,hell und klar-
als jede Stunde kostbar war.
Kleine Hände in meiner Hand,
wir gingen gemeinsam durch,s
Lebensland!
Dann kam ein Sturm,so kalt und schwer
Und nichts war plötzlich wie vorher.
Die Wege trennten sich im Leid,
zurück blieb nur die Einsamkeit.
Die Türen blieben fest verschlossen
Tränen wurden still vergossen.
Der Name meiner Kinder klingt
wie ein Lied das niemand singt!
Doch jede Nacht schick ich hinaus-
mein Herz zu euch, von Haus zu Haus.
Mit jedem Stern der leise fällt,
wünsch ich euch Frieden auf der Welt.

Vielleicht wird eines Tages Zeit -
stärker sein als Schmerz und Streit.
Bis dahin trag ich still und sacht,
die Liebe die kein Ende hat.
Verzeihen ist kein Zeichen von Schwäche,sondern von Kraft.
Einst gab es Nähe,warm und klar
als Kinder noch respektvoll war,n!
Doch Worte wurden hart und kalt,
und jedes Nein verhallte bald!
Wenn ich aus Liebe still verzieh,
nahm man es als Schwäche,wie
eine Garantie.
Ein offenes Herz, ein sanfter Blick-
kehrten als Vorwurf zu mir zurück!
Die Türen ließ ich offen -weit
doch drinnen wuchs die Bitterkeit.
Der Name Mama fiel mit Spott und Hohn,als wäre ich Schuld an jedem Ton.
Vielleicht erkennt man eines Tages das
Stärke nicht im Härten lag!

Bis dahin trag ich still und sacht,
die Liebe die mich müde macht!
Die Liebe der Mutter ist langmütig und wahr -so wird sie bleiben.
Immer da...

Informationen zum Gedicht: Wenn Stille zwischen den Herzen wohnt

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04.07.2026
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