Wenn ich mich
Wenn ich mich
Wenn ich mich mit einem Kind unterhalte,
Sehe ich in glänzenden Augen Interesse,
Auch Offenheit für mich und die Welt.
Da große Neugier beim Kind walte,
Ich mit ihm gerne auch etwas esse,
Lacht es, weil es auf Nähe zählt.
So spüre ich mitfühlend auch,
Dass ich nur eine Perle auf der Kette
Aller bisherigen Generationen bin,
Und im Lauf bei Sinn und Brauch
Mit dem Kind besuche das Nette,
Wo alles Ende auch ein Anbeginn.
Ein großes Wunder bleibt das Kind,
Erinnert mich an eigene Kindheit,
An frühe Jahre, Schicksalsgeschick.
Die Begegnung bleibt ein Himmelswind
Und macht auch mich wieder bereit
Für Offensein und Menschenglück.
©Hans Hartmut Karg
2026
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