Wenn die Uhren leiser träumen
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Ende März, ein sanfter Schwung,
die Zeit macht heimlich einen Sprung.
Die Stunde rutscht ins Morgenlicht,
als wäre sie so leicht und schlicht.
Der Abend streckt sich weit hinaus,
ein goldner Schein zieht durch das Haus.
Die Sonne schenkt uns ihren Schein
und lädt die ganze Welt herein.
Die Luft trägt schon ein helles Kleid,
von Hoffnung, Duft und Heiterkeit.
Und irgendwo im jungen Grün,
beginnt der Sommer leis zu blühn.
Und wenn die erste Schwalbe zieht,
der Himmel zart in Farben glüht.
Nun wissen Herz und Hand zugleich:
die helle Zeit wird sanft und reich.
Und mit dem Licht wächst neuer Mut,
wie eine Flamme, warm und gut.
Was gestern noch im Dunkeln stand,
erblüht nun hell in unserer Hand.
Denn wo das Licht die Stunden lenkt,
wird selbst dem Zweifel Glanz geschenkt..
Die Uhr springt vor, die Zeit entweicht,
bis Frühling uns die Stunden reicht.
© Claudia Behrndt
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