Weltenschmerz

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
- Fiktion -

In Schwermut verfallen
-1-
Er verharrt in bedrückender
Weltuntergangsstimmung.
Schatten besetzen die Seele,
haften dort wie Klebstoff,
an seinen Schuhen klebt das Pech.
-2-
Auf der Tagesordnung
stehen Ängste, Schwarzmalerei .
Das Pferdegetrappel
apokalyptischer Reiter
dröhnt ihm in den Ohren.
-3-
Ihre geisterhaften Schatten
nehmen Verfolgung auf.
Er flüchtet sich in den Abgrund
seiner wunden Seele
stürzt tiefer, verliert sich darin.
-4-
In sich selbst gefangen,
hofft und bangt er auf Erlösung.
Doch Befreiung bleibt aus,
da er sich in sich selbst verkriecht.

- Abwärtsspirale dreht sich -

Informationen zum Gedicht: Weltenschmerz

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26.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.