Wellenreiten

Ein Gedicht von Meteor
Weißer Sand auf heißer Haut,
Brandung atmet im Gischtlaut.
Meersalz trocknet angehaucht,
wo Wellen in uns abgetaucht..

Zwei Körper winden sich im Drang
am endlos weiten Meereshang.
Im Licht des Mondes glänzt die Flut,
in nassen Sand sinkt unsre Grub.

Umarmt, geküsst verschmilzt Liebe,
gebrochene Regeln durch die Triebe,
ziehen Spuren tief in den Strand
im ewgen Spiel von Wasser und Land.

Lauschen beide aufs Wogenrauschen,
greifen ausgestreckt in unsre Hände,
vernehmen das nahende Anbrausen,
heftig reiten uns die Wellenverbände.

Mitgerissen erleben wir den Tsunami,
durchströmt sind unsere Sinnesleiber,
an Strand zurückgespülte Gourami,
nur für uns funkeln die Sterne weiter.

Informationen zum Gedicht: Wellenreiten

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23.07.2026
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