Wandel

Ein Gedicht von Lorenz-Peter Andresen
Menschen kommen, gehen fort
Ihre Welt geht über Bord
Tauschen Partner, tauschen Leben
Und nach Abenteuern streben
Denn nur im Wandel jederzeit
Liegt für sie die Herrlichkeit
Und auch der Kanzler Adenauer
Sich wenig schert ob süß, ob sauer
Als er einst zu meinen wagte
„Was kümmert`s mich, was ich mal sagte“
Heute ist dem Mann der Tat
So etwas strengstens untersagt
Wo Frau den höchsten Trohn bestieg
Hat Emanzipation gesiegt
Ist Ehrlichkeit die Form der Tugend
Und lebt sie vor, dem Kind, der Jugend
Doch ändert sich auch dies geschwind
Sobald die Männer mächtig sind
So wie im Krieg und in der Liebe
Da gibt es Lob, da gibt es Hiebe

Informationen zum Gedicht: Wandel

1.157 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 2,0 von 5 Sternen)
-
22.12.2012
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Lorenz-Peter Andresen) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige