Wald. Mein Herbstzaubertraum

Ein Gedicht von Pawel Markiewicz
Ich denke ab und zu
an einen Wald,
der zauberhaft und schön,
wie der lila
Naturgeist, ist.
Ich gehe manchmal
vorbei und träume von
diesen Jahren,
als ich - das Kind
die Waldspuren
mit der Sehnsucht fand.
Ich suchte uralte Geheimnisse,
die von Eichen kamen.
Die Kiefern grüßten mich
damals so wie der beste Freund
und sie haben mich wohl
vergessen.

Ihre Pflanzengedanken gerieten in Vergessenheit
mit meinen Knabenjahren,
deren wunderschöne Zeugen die Kiefern waren.
Nur das Rauschen des alten Baumes
ist meinem Seelenlied nah.
Und ein Vogelgesang ist
der gleiche seit jeher.

Er dauert immerfort,
wiewohl die Jahre
so wie eine wilde Windberührung
blitzschnell
vergingen.
Ich verspüre die
Schönheit des Waldes
tief in der blumigen Wüste
des Geistesherzens,
die grenzenlos prächtig,
wie ein mit
goldenen Pinseln bemaltes
Bild eines Romantikmalers, ist.
Ich lebe
im samten Wahnsinn
der Träume von
all den Seelenfeuern.


Der Gipfel der Freiheit
ist schon in mir drin.
Du kannst ihn nehmen
und mit Freundlichkeit
mit andren Menschen
von den Sternenlieben
träumen und singen.


Ich suche schon
ein Nest vom Raubvogel,
der seine Kraft
beim Baumkummer
verlor.
Ich betrete sandige Wege
im Wald, die bis hin zum
Tierlebensraum führen.


Ich bin ein Gast der
in Träumen der Vergangenheit versunkenen Zeiten
Ich suchte Wölfchenzauberspuren
in den Lieben der hoffnungsvollen hellen
Eichhörnchenwesen oder im
Rauschen der Bäume.
Ich bin voll von der Freundlichkeit,
aber diese wird mir von der herrlichen Wildheit
des Waldes weggenommen.

Ja am Rande des Waldes ist eine Waldlichtung,
die ich als Knab besuchte.
Vielleicht tanzen hier Vögel beim
lachenden Herbtsonnenschein.
Und sie schwärmen von der Sternenwonne
Oder vom angefachten Gletscherfeuer,
das wonnetrunken ist und
es glüht vor Liebe.
Dicht an der Waldlichtung
berührt mich der Sonnenerfüllungstraum.
und ein Reh mit seinen Kindern
findet hier die Ruhe in der Ewigkeit.

Abendlich begrüßt der Wind die Luft
voll von Funken der Zauberei.
Die Natur gibt mir immer die Kraft
und der Wald ist ihre Spur.
Schau! Du kannst die Kraft nehmen
und mit anderen Menschen
vom Sonnenschein träumen
ein Traum für immer -
ein Wahnsinn des Waldes
ist nur ein Herzensspiegelschein
der bildschönen Natur.

Informationen zum Gedicht: Wald. Mein Herbstzaubertraum

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11.02.2012
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Pawel Markiewicz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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