Vulkan der Venus

Ein Gedicht von Black Velvet
Schatten wachsen im stillen Raum,
Zeit gemessen am geteilten Atem.
Spannung durchschneidet den Traum,
Mitternachtsluft kühlt das Laken.

Hände zeichnen meine Kurven nach,
gebe mich so berührt dir gerne hin.
Statisch aufgeladen lieg ich brach,
plötzlicher Funke entzündet tief drin.

Ein Lauffeuer bricht sich Bahn,
entflammt unaufhaltbar die Wüste,
knisterndes Flüstern ficht weiter an,
glühend quälende stillbare Gelüste.

Seismographische Alarmsignale
lassen die Landschaft leise erzittern,
nicht mehr zu stoppende Spirale
bringt das Innerste zum Erschüttern.

Stiller Schrei sucht sein Echo,
hallt wider im Vulkanausbruch,
pyroklastische Flüsse ins Exo
bezeugen Venus' Machtanspruch.

Informationen zum Gedicht: Vulkan der Venus

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25.06.2026
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