Vorm Fernseher die Zeit totschlagen

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

Mit stundelangem Fernsehen sie sich schinden,
keine Zeit für das eigene Leben finden,
nicht merken wie Zeit unwiederbringlich verrinnt,
das Leben endet, bevor es wirklich beginnt.

Im Sessel vollzieht sich ein langsames Sterben
zwischen Sportschau, Nachrichten, Film, Produktwerben,
unaufhaltsam fließt dabei der Strom des Lebens
in die Vergangenheit – Stoppen ist vergebens.

Informationen zum Gedicht: Vorm Fernseher die Zeit totschlagen

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01.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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