Von der Hitzewelle überrollt

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion –

-1-
Hitze drückt mich auf Matratze, Kissen,
hat meine Hirnsynapsen verschlissen
mein träges Denken stellt sich komplett ein,
ich lass alle Fünfe gerade sein.
-2-
Meine Augenlider sind schwer wie Blei,
Kampf gegen Müdigkeit ist Quälerei
muss mich aufraffen, zum Kühlschrank gehen,
darin gekühlte Getränke stehen.
-3-
Mit letzter Kraft schleppe ich mich dorthin,
Speichelfäden kleben an meinem Kinn,
die Zunge ist trocken wie Wüstensand,
ich lasse mich volllaufen bis zum Rand.
-4-
Erschöpft falle ich zurück auf mein Bett,
bin auch nicht aufgelegt zu einem Chat,
ich träume vom Baden in einem See,
drückende Blase entleert sich, oh weh!

Informationen zum Gedicht: Von der Hitzewelle überrollt

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21.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.