Vom Ende her

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Manchmal legen Momente die Uhren ab:
Ein Raum wird still, ohne leer zu sein,
ein Lied löst die Zeit auf, ohne Verlust zu sein;
Eine Wahrheit wird erkannt,
ohne dass man sie gesucht hat.
Du hörst dein Herz deutlich.
Du spürst etwas, das nicht von dieser Welt ist:
ein Sein ohne Vorher und Nachher.
Doch wenn alles vorbei ist,
was wird dann aus der Ewigkeit?
Vielleicht war sie nur das Wort für ein Gefühl.
Vielleicht war sie nur Intensität, nie Zukunft
Vielleicht endet sie dort,
wo kein Bewusstsein mehr fragt.

Informationen zum Gedicht: Vom Ende her

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16.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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