Volkseinsicht

Ein Gedicht von Meteor
Wir sind ein gebrochenes Volk,
leben unter einer geladenen Waffe.
Keine höhere Macht ist uns hold,
sind allein inmitten blökender Schafe.

Erinnerungen im mahnenden Schall,
vor hundert Jahren aus der Ferne,
drohen zu verblaßen im kalten Verfall,
verlieren ihre abschreckende Lehre.

Werden wir im Sündenrückfall brennen,
die Fehler unserer Ahnen wiederholen?
Wer wird sich für uns dagegen stemmen,
wem ist unser Schicksal empfohlen?

Niemand!
Keiner wird uns retten!
Ja verdammt!
Wir selbst müssen sie aufwecken!

All die blökenden Schafe,
die vermeintlich laut protestieren,
im Glauben, das sei die gerechte Strafe,
falschen Propheten zu asśisstieren!?

Wehrhaft sei unsere Demokratie, ehrlich?
Doch wo bleibt das Verbot der Hetzer?
Noch besteht Hoffnung auf Einsicht:
Keine Macht den Volkszersetzern!

Informationen zum Gedicht: Volkseinsicht

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07.06.2026
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