Verstörungen

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Verstörungen

Wie sehne ich Zeiten zurück,
Als den Diskurs man gerne buchte.
Gemeinsam war man Hans im Glück,
Weil freiheitlich Konsens man suchte.

Anstrengend ist die Zeit geworden,
Denn mancher macht Jagd auf Personen,
Um mit Kumpanen und Konsorten
Gar keinen Menschen mehr zu schonen.

Versteckt gibt dies das Netz doch her,
Das jetzt gar dreißig Jahr' alt wird.
Da fällt es manchem Nutzer schwer
Zu filtern, was im Netz verführt.

Wo störend man eingreifen kann,
Da finden immer sich Verstörer,
Denn es kommt ja auf Fehden an,
Man schätzt mitunter Weltverschwörer.

Und Politik? Die redet viel,
Dabei sollte sie mehr handeln,
Denn immer lockt das höchste Ziel:
Zur Humanität hinauf zu wandeln.

Ich wünsche Zeiten mir zurück
In einer fairen Demokratie,
Wo dann geschärft der Handlungsblick,
Verbrecher man zwang in die Knie.


©Hans Hartmut Karg
2021

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Informationen zum Gedicht: Verstörungen

20 mal gelesen
13.01.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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