Versteh´ doch...

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Du liebt es weit zu reisen,
willst in die Welt hinaus,
ich sehne mich nach Ruhe,
bin gern allein zu Haus.

Oft fahre ich mit dem Rad,
um den Salzgitter-See.
Alles, was ich brauche,
ist ganz in unserer Näh´.

Ich schultere den Rucksack
radle gern zum Tennisplatz,
dort kämpfe ich mit Ehrgeiz,
um jeden einzelnen Satz.

Dann ist da noch der Garten,
in dem alles so schön blüht.
Wofür habe ich mich sonst,
wochenlang, so abgemüht?

Was heißt schon "Tapetenwechsel"
und "frische Meeresluft"?
Ich sitz´ gern auf der Gartenbank
und genieße den Rosenduft.

Das einzige, was ich brauche,
ist mal `ne schöpferische Pause.
Dazu muss ich nicht fort,
die gönne ich mir Zuhause.

Informationen zum Gedicht: Versteh´ doch...

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Ehe
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27.04.2026
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