Verblühender Tag

Ein Gedicht von Helga
Ein Tag ist wieder still verblüht,
und leise sinkt die Nacht hernieder,
vom Feld verweht ein fernes Lied,
dann schweigen selbst die Grillen wieder.

Auch der Wind verlernt das Eilen,
und der Fluß ruht spiegelklar,
alles möchte still verweilen,
wo Geborgenheit einst war.

Die Berge glühn im Abendschein,
im Tal beginnt es schon zu dunkeln,
und hoch am Himmel, klar und rein,
erwachen Sterne leis zum Funkeln

Nun ruht die Welt in sanfter Rast,
als sei ihr aller Schmerz verschieden,
oh Mutter Natur, gib mir die Kraft
und schenke meiner Seele Frieden.

Wünsche allen sonnige Pfingstfeiertage!

Informationen zum Gedicht: Verblühender Tag

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23.05.2026
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