Unter Sternen
Meine Seele findet Frieden unter Sternen,
wo Lärm und Unrast wie im Traum vergeh’n.
Mein Innerstes muss noch das Ruhen lernen.
Die Zeit bleibt einfach ohne Regung steh’n.
Gedanken lösen sich aus ihren Zwängen.
Kein Ziel ruft meinen Namen laut.
Ich fühl‘ kein innerliches Drängen.
Hab‘ mich dem Himmel wortlos anvertraut.
Ich stehe staunend vor der großen Weite.
Ich bin nicht mehr auf Halt und Zweck bedacht.
Was mich sonst treibt, tritt still einmal zur Seite.
Mein Herz wird weit im Dunkel dieser Nacht.
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