Unter Dauerstress

Ein Gedicht von Roman Herberth
Ein Tag steht unter Dauerstress,
wohl keiner kann sich dem entziehen.
Verzweifelt funkt man SOS,
doch keiner hilft uns beim Entfliehen.

Im Alltag hat man sich verstrickt.
Die Ruhe lässt sich nicht mehr wahren.
Man ist enttäuscht und tief geknickt,
das würde man sich lieber sparen.

Von allen Seiten droht nur Pflicht.
Und in die Hände muss man spucken,
weil gnadenlos die Stechuhr sticht,
wird jedermann zusammenzucken.

Die Arbeit nimmt uns ins Visier.
Am Abend ist der Tag gelaufen.
Man trinkt ein Feierabendsbier,
und wird sich noch die Haare raufen.

Wer 'schuftet' wird vom Stress geplagt,
dann werden sich die Stimmen mehren.
Nichts gutes wird ihm nachgesagt,
ab nun beginnt man sich zu wehren.

Informationen zum Gedicht: Unter Dauerstress

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11.02.2015
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