Unsere Welt

Ein Gedicht von Martina Pfannenschmidt
In der Unendlichkeit - im All,
liegt ein kleiner blauer Ball.
Er gibt den Menschen Rätsel auf.
Wie begann es, wie war sein Lauf?
Manche sagen voller Spott:
Euer großer weiser Gott
hat ihn im Handumdrehen erschaffen
samt den Menschen und den Affen.

So war es nicht, auf keinen Fall,
denn es gab ΄nen großen Knall
und siehe da - der Zufall pur -
waren Welt da und Natur.

Wenn ich mir beschau die Erde,
glaub ich, dass gesagt: Es werde!
- eine wirklich große Macht,
woher kommt denn sonst die Pracht?

Die Geschichten aus der Bibel –
erzählen sie Märchen, wie die Fibel?
Sie zeigen auf, wie es war zu Beginn
alles andere macht keinen Sinn.

Nur weil es unvorstellbar ist,
heißt es noch lange nicht, sie ist
ein Zufallsprodukt, das sich nur dreht
und eines Tages dann vergeht.

Unsere Welt wurd' uns gegeben
und wir sollen danach streben,
zu erhalten und bewahren
heute und in 1000 Jahren.

Doch was machen wir stattdessen?
Wir vergiften unser Essen!
Wie 'ne dunkle wilde Herde
trampeln wir über die Erde.

Es ist fast so, wie ich meine,
irgendwo gibt’s wohl noch eine -
Welt auf der wir leben dann,
wenn diese Erde nicht mehr kann!

Mensch, es heißt jetzt: Aufgepasst,
und endlich den Entschluss gefasst:
Lasst uns an die Kinder denken
und alles bald zum Guten lenken.

Umdenken heißt es – und zwar jetzt,
denn unser Ball ist arg verletzt!
WIR haben es sonst bald geschafft:
Es hat die Welt dahin gerafft!

© Martina Pfannenschmidt, 2015

Informationen zum Gedicht: Unsere Welt

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20.01.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Martina Pfannenschmidt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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