Undank

Ein Gedicht von Waltraud Dechantsreiter
Undank sitzt auf der Bank,
warte nicht auf Dank.

Im Gegenteil, je mehr man gibt,
desto gieriger wird das Nehmen.
Sie leben in ihrer Gier, des Sehnens.
Dies zu akzeptieren fällt schwer
und das Danken, noch viel mehr.

Undank ein bitterer Trank,
ein nicht anerkannter Dank.

Informationen zum Gedicht: Undank

1.460 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
23.06.2015
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
Anzeige