Trotzdem DU
Ein Gedicht von
Hasii Schnuggi
Ich erblicke dich in Räumenm
Welche du längst verlassen hast.
Ich sehe dich in meinen Träumen,
Doch in meinem Leben bist du nur noch Gast.
Das ist nicht so, weil ich das will,
Viel mehr ist es dein Bestreben.
Nur innerlich denke ich still,
'Willst nich gehören zu meinem Leben...
Du hast dich nunmal so entschieden,
Schwer fällt es mir, hier stehen zu bleiben.
Aber weiterhin werd' ich dich lieben,
Ich kann nicht anders und werde nun leiden.
Meine Befürchtung, dass du bei ihm bleibst,
Auch, wenn du warst schon fast gegangen.
Noch Salz in meine Wunde reibst,
Tränen laufen über meine Wangen.
Mitten in der Stille der Nacht,
Unterdrückte Gefühle, welche waren versteckt.
Kommen auf - ich hab' über sie keine Macht,
Ich werde immer wieder aufgeweclt.
Vielleicht wird das eines Tages vergehen,
Und diese Last von meiner Seele verschwinden.
Dann lerne ich wieder nach vorne zu sehen,
Ohne mich bei jedem Schritt zu winden.
Bis dahin gehe ich meinen Weg allein,
Mit schmerzenden Narben, die noch brennen.
Doch irgendwo muss neues Leben sein,
Eines, wo ich kann schmerzfrei deinen Namen nennen.
Das Verrückte ist: Trotz allem Geschehen,
Habe ich Gefühle für dich.
Ich werde immer auf dich stehen,
Und das versetzt meinem Herz einen Sticht...
© 02.01.2026
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