Traurige Tage

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Mein Blick schweift durch das karge Zimmer,
verloren lieg‘ ich auf dem Bett.
Ich frage mich, was bleibt für immer,
vielleicht nur dieses Amulett,
das ich auf meinem Herzen trage.
Vielleicht bleibt nichts, und was ich sage,
schreib‘ ich nicht neu; ich antworte nur.
Ich folge einer textlichen Spur.
Es war alles schon da, wurde schöner gesagt.
Was bleibt von mir, hab‘ ich mich gefragt.
Drum zweifle ich an mir auch immer
und hüte freudlos dieses Zimmer.

Informationen zum Gedicht: Traurige Tage

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07.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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