Traumglasmosaikfabrik

Ein Gedicht von Daniela Leiner
Immer leiser wird der Dauerregen,
letzte Sonnenstrahlen streifen zärtlich mein Gesicht,
an diesem Tag, des Schicksals wegen,
ein weiteres Traumglas zusehens im Zeitlosen bricht.

Feinste Splitter werden zu Staub,
formbar ein neues, anschauliches Traummosaik,
mein Mund still, meine Ohren taub,
innerhalb der bewegenden Traumglasmosaikfabrik.

Informationen zum Gedicht: Traumglasmosaikfabrik

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13.02.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Daniela Leiner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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