Traumfee

Ein Gedicht von Karin Jünemann
Traumfee so nennt man dich wohl...
Wer anders denkt
Fantasielos und hohl
Dich nicht so wirklich kennt
Dich Alptraum nennt daher:
Manche erschrecken sich über dich...
Jeder kennt dein bleiches schemenhaftes Gesicht...
Selbst Du benennst sie mit ihrem Namen..
Egal wie und wo sie her kamen...
Der Name dir unter Vielen anderen unterkam...
Du ihn wohlwissend ihn mitbekamst...
Ihr Gesicht angsterfüllt und bleich wie Kalk
Starr vor Schreck
Es ist als seist du zerbrechlich
Wie aus Glas unsichtbar
Unnahbar und fremd
Dennoch zart und fein
So weich und sanft
Man kann dich nicht berühren
Nur deine Kälte bis in die Seele spüren
Es ist ein Teil deiner Träume
Der heutige Traum
Du glaubst Es selbst ja kaum
Erahnbarer kleiner Flaum
Am Rockessaum
Voller Sehnsucht immer wieder versucht
Dich schmerzhaft manchmal heimgesucht...
Verzweifelt dich verflucht
Bist mitten in der Nacht weinend aufgewacht
Nur an das Eine gedacht
Dabei hat deine Fantasie dir einen Streich gespielt und dieses Trugbild erdacht...
Ein Feuer der ewigen Liebe in dir entfacht
Welches du nicht löschen vermagst
An dir nagt an dich sich schmiegt wie ein weiches Gesicht...
Kleines Gedicht aufgetischt von der Seele...
Bis der neue Morgen wieder tagt...
Es sich bis hierhin gewagt...
Du noch etwas zittrig gar verzagt doch:
Neuer Tag neues Glück dein Puzzlestück zum großem
Lebensglück
Stück für Stück in die Zukunft immerzu
Mit dir
Denn die Hauptperson dazu bist und bleibst du...
Nur zu

© K.J

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Informationen zum Gedicht: Traumfee

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12.02.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Karin Jünemann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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