Trauertränen

Ein Gedicht von Meteor
Trauer macht Verlust bewusst,
Tränen, wenn zurück gehalten,
stau'n sich auf unter der Brust,
schwellen an zu Meeresgewalten,
bis kein Damm ist stark genug,
bis der Schmerz wird zur Flut.

Trauertränen bahnen sich Weg,
Salzwasser brennt die Wunde aus.
Jeder Tropfen, der verrinnt, belegt,
wie tief die Liebe es wühlt auf.

Wohin nur mit den Wehklagen,
kein Wort lindert die Betroffenheit.
Zurückgeblieben ist zu ertragen,
Trost füllt die Lücke zu keiner Zeit.

Mit den Jahren wird man gewahr,
nichts bleibt ewig, alles vergeht.
Jede Erinnerung macht uns klar,
nutze die Zeit, die man miterlebt.

Informationen zum Gedicht: Trauertränen

07.10.2026
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