Tragende Unruhe

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Die Feder
auf dem Wasser.

Noch spreizen sich
ihre feinen Äste,
als wäre etwas
Himmel zwischen ihnen.

Die Welle hebt sie
ohne Flügel.

So wenig nur
zwischen Sinken
und Getragensein.

Sie liegt
so leicht
auf der Tiefe,
die sie
belauert.

Informationen zum Gedicht: Tragende Unruhe

19.10.2026
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