Träume

Ein Gedicht von Helga
Ein jeder trägt im Leben stille Träume,
die großen wie die kleinen, sanft und rein;
sie schleichen leise sich in unsere Räume,
und wollen dort geborgen sein.

Gib ihnen Raum, schick sie auf die Wege,
denn Sehnsucht bleibt im Herzen unversehrt;
sie sucht sich frei der Welt verborgene Stege,
und wird durch Zeit und Schranken nicht verwehrt.

Und manchmal sind sie kaum zu fassen,
ein Hauch, der lautlos weht;
doch wer es wagt, sich einzulassen,
versteht, wohin ihr Flüstern geht.

Im Buch des Lebens steigen Träume sacht,
sie fliegen weit in unbegrenzte Zeit,
kein Dunkel hält sie auf in ruhiger Nacht,
denn Träume sind der Seele Ewigkeit.

Informationen zum Gedicht: Träume

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28.04.2026
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