Tina und die Wunderlampe

Ein Gedicht von jogdragoon
Ich besuchte einmal,
zum Mittagsmahl,
Tina in ihrem Blockhaus am Waldesrand.

Und ich fand
und entdeckte,
was sich dort versteckte,
auf einem hohen Regal.
Vermutlich war’s aus Edelstahl ?
Eine Lampe, schön geschwungen,
von Symbolen reich umschlungen,
wie eine hübsche, kleine Kanne,
verborgen hinter einer Pfanne.

Daneben ein Zettel mit geschwungener Schrift,
geschrieben mit ´nem roten Stift,
enthüllt er als kleines Gedicht,
eine andere Märchensicht:

*

Wenn ich an der Wunderlampe reib
wird das Licht der Lampe dann
meines Geistes Leib,
der alles kann ?

Wird mit reinem weissem Licht
magisch die Realität umhüllt,
bis ein Riss in sie einbricht
und meinen tiefsten Wunsch erfüllt ?

Wenn ich dem Wohle Aller dien,
werd´ ich dann zum Aladin ?

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest

Informationen zum Gedicht: Tina und die Wunderlampe

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10.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (jogdragoon) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.