Stultitia expelles furca - tamen usque recurret!
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Eine Ode auf die Dummheit 1968
www.leitheim.gedichte.de
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Ein Gedicht - Von einem Kärntner Marktplatzjodler,
wie mich mein Deutschlehrer benannte, mit seinen überaus seltsamen „literarischen Masken“.
Die nun trotz aller Unkenrufe meiner „Deutsch-Lehrer“ veröffentlicht werden.
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Stultitia expelles furca,
tamen usque recurret!
Dir Dummheit
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Lass mich um dein Standbild nun Girlanden winden
aus „blauen Veilchen“ und aus Immergrün,
denn deine Macht wird nie entschwinden
dich zu vertreiben ist vergebliche Müh!
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Du trägst zu allem eine Augenbinde
dir ist egal - wer Links – wer Rechts,
den Pfaffen und so manchem - Politiker-Kinde
gibst du zu deren „Schwachsinn“ Ja und Recht.
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Wie „her“ für dich, wenn du von Eseln und Kamelen
umringt bist! – An denen du voll inniger Liebe hängst,
den Politikern, Selbstsdarstellern und den Blendern
die Sonne deiner Gunst - und deiner Güte schenkst!
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Heil dir und deinen unsensiblen Händen
die menschlichen Ochsen, Esel, und auch Gänse „benedeien“,
da ja die Einfältigen stets nur im Himmel enden
die größten Kartoffeln sind - den dümmsten - Bauern nur zu eigen!
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Fast keinem gelang es je – sich deiner zu erwehren
kein Schild, kein Panzerhemd dagegen ist gefeit,
der größte Teil der Menschen will dich - nicht - entbehren denn dein Reich, dass ist die Macht - und auch die „Selbstherrlichkeit“.
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Peter Leitheim
Buchautor, Poet, Mensch und Denker.
„PS: Kärnten – Bundesland in Österreich
wo ich zur Welt kam und eine Zeitlang lebte.
Mein Deutschlehrer ein Schwabe von der Alb ra„.
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