„Stürmische Liebe“

Stürmisches Lieben heißt nicht sofort besitzen,
heftiges Lieben heißt nicht sofort schätzen.
Waghalsiges Lieben sitzt dort an einem Ort –
erwartend ein Wort.

Das Wort des Glücks im Unglück,
ein Fremdwort der Liebe fliegt zu uns zurück.
Landet aber im Theaterstück des Lebens,
die stürmische Liebe des Elends unseres Herzens.

Unser Herz klopft stürmisch, schlägt immer weiter,
rückt, pflückt und beugt sich, wie ein Streiter.
Vor der Qual, die niemals weicht –
Liebe ist oft der stürmischste Vergleich.

© Dawid Aleksander Kowalski Faerber;
aus dem Gedichtband: „Liebe in der Natur“ (2. Ausgabe: 16.06.2025, ISBN 9788397281127) – Mein YouTube-Kanal: @KlassischeLiteratur

Informationen zum Gedicht: „Stürmische Liebe“

06.11.2026
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