Stiller Lohn

Ein Gedicht von Helga
Die schönsten Jahre sind vorüber,
der Jugend Wahn ist still verflossen,
meine Gedanken werden trüber,
des Lebens Tore sind verschlossen.

Und selbst des Sommers Rosen starben,
ihr Duft zerfloss im kühlen Wind,
vom Feld die goldenen, reifen Garben,
mein spätes, stilles Ernten sind.

Informationen zum Gedicht: Stiller Lohn

13.02.2026
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