Stille im Schatten (Karfreitag)
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Still liegt die Welt im Dämmerlicht,
ein Kreuz wirft Schatten, bricht die Sicht.
Die Stille trägt ein tiefes Leid,
verweht im Wind der Ewigkeit.
Die Dornen stechen, Hände bluten,
die Herzen taumeln in den Stunden.
Doch selbst im Dunkeln, tief und schwer,
flüstert Hoffnung leise, mehr und mehr.
Die Erde seufzt, der Himmel weint,
der Schmerz ist groß, das Herz versteint.
Und in der Nacht, so kalt, so klar,
ein neuer Morgen wird schon da.
Und wenn der Schmerz die Seele fasst,
bleibt doch ein Licht, das uns umfasst.
Es trägt die Last, es stillt die Nacht,
bis neues Leben wieder erwacht.
© Claudia Behrndt
03.04.2026
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