Souveräne Zonen
Ein Gedicht von
jogdragoon
Energien der inneren Ruhe ich Dir nun sende.
Dafür reiche ich Dir beide Hände.
Lege Deine
zärtlich nun in meine.
Gerne bin ich in Deiner Nähe.
Es ist Zeit, dass ich Dir nun in die Augen sehe,
um ein ernstes Wort zu sagen,
ohne zu belehren, anzuklagen:
“Das ist mein Tanzbereich und das ist der Deine !
Abgrenzungen sind’s, die ich hier meine.
Jeder sollte in seiner Zone souverän agieren können,
doch viele gibt’s, die’s anderen nicht gönnen.
In diese Zonen einzudringen,
darf nur dem gelingen,
der eine Genehmigung erhält.
Eine Einladung zur Nähe, die beiden gefällt.
‘Übergriffigkeit’ dimmt ansonsten ein Licht,
verdunkelt nicht nur des Opfers Gesicht
und führt am Ende der Geschicht,
zu Verletzung, Gewalt, Verzicht.
Grenzen überschreiten Vorwürfe und Anklagen,
die ins Gesicht der Psyche schlagen.
Kein Barde hat je sie liebevoll besungen,
die Namen folgender Messerklingen:
‘Respektlosigkeit’, ‘Unterdrückung’, ‘Abwertungen’,
die verletzend tief ins Herz eindringen.
Die Basis für ein Miteinander
sind Verständnis und Respekt,
die in vielen guten Beziehungen steckt.
Manche Partnerschaften sind kämpferisch herb,
denn sie stehen im Wettbewerb.
Doch ergänzen sich im Miteinander die Fähigkeiten,
wird sich der Blick auf’s Leben weiten.
Geistiges und körperliches Wachstum sind ein hohes Gut,
das so mancher als unsinnig abtut.
Jeder sollte es für sich erleben
und auch für den anderen anstreben.
Die sich an der Entwicklung anderer erfreu’n
und auch nicht die Herausforderungen, zu eigenem Wachstum, scheu’n
werden Fehler gern verzeih’n !”
© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
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