Sommerabschied

Ein Gedicht von Helga
Erste Nebelschwaden ziehen
über Feld und Wald,
Kraniche gen Süden fliehen,
Vogelzwitschern ist verhallt.

Die Blätter färben sich schon bunt,
der Sommer endet bald sein Tun,
es geht die Mär von Mund zu Mund,
Mensch und Tier beginnen zu ruhn.

Auch wenn er noch mit Wärme winkt,
reicht ihm der Herbst schon seine Hand,
im Nebel Wiesengrün versinkt,
die Natur malt übers Land.

Spinnen weben kunstvoll ihre Netze,
verzaubern manchen Busch und Baum,
Altweibersommer - zarte Schätze,
zurück bleibt nur ein Sommertraum.

Informationen zum Gedicht: Sommerabschied

05.09.2026
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