Sommer jetzt

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Ich wünsch‘ mir den Sommer jetzt, nicht irgendwann.
Wenn Luft nach Leben schmeckt und Tage barfuss geh’n.
Wenn ich helle Stunden kann am Fenster seh’n.
Wenn ich nachts die Sterne schauen kann.

Ich will die Sonne warm auf meinen Schultern spür’n.
Nicht nur als Wunsch, der sich ins Herz mir drängt.
Ich will, dass Sonnenlicht mich reich beschenkt,
und leichte Winde meine müden Schritte führ’n.

Ich will den Duft von Gras, von Flieder nach dem Regen.
Ein sanftes Grün, das keine Sorgen kennt.
Und dass kein Grau mich mehr von Wärme trennt.

Ich will, dass etwas in mir blüht ,ein stiller Segen,
ein Licht, das nichts erklärt, nur sicher brennt.
Dann fühl‘ ich mich in meinem Element.

Informationen zum Gedicht: Sommer jetzt

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11.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.