Silhouetten der Nacht

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
In einem silber-blauen Geisterlicht,
wenn kaum ein Laut die Stille bricht,
erwacht auf Mauern, Moos und Stein
ein flüchtiger, dunkler Wiederschein.

Kein Körper ist’s, der dort sich regt,
nur Schwärze, die der Wind bewegt.
Tänze aus Nichts und Sternenstaub,
geflüstert zart in der Bäume Laub.

Ein Spiel von Licht und Dunkelheit,
geschrieben im Glanze der Ewigkeit.
Wenn Frau Luna ihre Bahn zieht sacht
und die Sterne funkeln in der Nacht.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Silhouetten der Nacht

6 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
18.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Birgit Klingebeil) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.