Sehnsucht nach der Ferne

Ein Gedicht von Soso
Es ist wie eine Sucht; das Sehnen nach der Ferne
Bei Vielen beliebt ( auch bei mir)
Von Unbekanntem träumen
Keinen Traum versäumen
Die Fantasie malt in bunten Farben ein Bild
Das den Fernwehhunger stillt
Die Sehnsucht nach der Ferne
Unterstützt von TV und Internet
Sie tun dieses auch wirklich gerne
Angepriesen wird der Himmel auf Erden
Das kann ja nur eine Traumreise werden

Angekommen am Ort der Träume in der Ferne
Es hakt der Wasserhahn
Die Dusche tropft
Es quietscht das Bett
Der Vorurlauber hinterließ gut versteckt
Auch noch seine Spuren
Das Alles war nun nicht mehr so nett
Der Himmel auf Erden
Voller Mängel und Beschwerden
Von der Aussicht muss gar nicht erst gesprochen werden.
Man ist enttäuscht und wünscht sich gerne
An den Ort zurück
Von dem es einen unlängst zog in die Ferne.

© Soso 2019

Informationen zum Gedicht: Sehnsucht nach der Ferne

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23.07.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Soso) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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