Sehnen

Ein Gedicht von Helga
Ich ziehe rastlos durch die Welt,
ohne Ziel und ohne Geld,
mein Leben ist so öd und leer,
ich finde keine Liebe mehr.

Die Wege führ`n durch Feld und Wald,
ich bin so traurig, mir ist kalt,
durch den Tann erspäht mein Blick das Wild,
ein Augenblick, der leise stillt.

Ach, ihr hohen alten Bäume,
die ihr steht auf weiter Flur,
könntet ihr nur ahnen, meine
stille Sehnsucht – meine Spur.

Und die grünen Tannenspitzen,
strecken sich zum Firmament,
ob ihr wohl mein Sehnen kennt?

Informationen zum Gedicht: Sehnen

27.02.2026
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